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Bitternoten im Olivenöl: Warum Olivenöl bitter schmecken muss

Bitternoten im Olivenöl: Warum Olivenöl bitter schmecken muss

Wirklich gesund ist nur hochwertiges Olivenöl. Jede Sorte Olivenöl wird von erfahrenen Prüfern auf die Sensorik hin untersucht. Dabei werden die Eigenschaften bitter, scharf und früchtig des Öls besonders beachtet. Nur wenn auch eine Bitternote im Olivenöl (mild bis intensiv) nachweisbar ist, ist es auch ein gutes Öl, denn sehr minderwertige Olivenölsorten enthalten durch schlechte Oliven und industrielle Raffination normalerweise keine Bitternote. Leider hält sich bis heute hatnäckig die Annahme, dass Olivenöl nicht bitter schmecken darf. 

Wertvolles Olivenöl enthält naturgemäß auch Bitterstoffe

Es muss nicht negativ sein, wenn in Lebensmitteln ein paar Bitterstoffe enthalten sind. Das Gegenteil ist der Fall, denn in vielen Fällen sind gerade diese Bitterstoffe der Grund dafür, dass diese Lebensmittel besonders gesund sind. Das ist auch bei gutem Olivenöl so und soll hier einmal genauer unter die Lupe genommen werden. Nicht grundlos ist die sogenannte Mittelmeerdiät so bekannt. Inzwischen gibt es auch gute Erklärungen dafür, welche der in diesen Ländern typischerweise verwendeten Lebensmittel der Grund dafür sind, dass die Menschen dort häufig schlank sind und weniger als andere unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden haben. Und eines dieser gesunden Lebensmittel, die dort häufig auf den Tisch kommen, ist gesundes Olivenöl mit seinen natürlichen Bitterstoffen. 

Warum schmeckt Olivenöl eigentlich leicht bitter? 

Der Grund für die leicht bittere Note von Olivenöl liegt in zwei phenolischen Verbindungen begründet, die darin enthalten sind. Dabei handelt es sich um Oleocanthal sowie um Oleuropein. Bei diesen beiden Bitterstoffen im Olivenöl ist es hauptsächlich das Oleuropein, dass die leicht bittere Note dieses Öls bewirkt. In Bezug auf die Gesundheit ist inzwischen wissenschaftlich erforscht, dass der im Olivenöl enthaltene Bitterstoff Oleocanthal sich positiv auf das Immunsystem auswirkt und dort entzündungshemmend wirkt, sogar eine präventive Wirkung in Bezug auf Krebserkrankungen oder Alzheimer haben soll. Eine als seriös zu betrachtende Studie der Technischen Universität München zusammen mit der Universität Wien zeigte, dass Olivenöl im Vergleich mit Rapsöl, Milchfett und Schweineschmalz, das die Probanden der Studie drei Monate lang zusätzlich zur normalen Kost täglich zusammen mit 500 g Magerjoghurt aßen, dass Olivenöl sogar schlank machen kann. Es sättigte nämlich länger und senkte den Blutzuckerspiegel der Studienteilnehmer.

Bitterstoffe im Olivenöl sind gut für die Fettverdauung 

Ein wichtiger Grund, warum die Bitterstoffe im Olivenöl so gut für die Gesundheit sind, ist die Tatsache, dass alle Bitterstoffe einmal die Leber und die Bauspeicheldrüse anregen und so für eine gute Fettverdauung sorgen. Zusätzlich werden über diese Bitterstoffe im Olivenöl aber auch mehr Verdauungssäfte gebildet. Die helfen dem Körper dann dabei, auch die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente besser aus der Nahrung herauszuziehen und für den Körper nutzbar zu machen. Wie Sie an diesen Ausführungen sehen können, ist der leicht bittere Geschmack im Olivenöl also nur positiv zu sehen.



Dieser Beitrag ist in Olivenöl Ratgeber gepostet
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