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OMED Olivenöl: Ein Herstellerporträt

OMED Olivenöl: Ein Herstellerporträt

OMED Olivenöl: Ein Herstellerporträt

Nirgendwo in Spanien werden vergleichbar große Mengen an Oliven angebaut wie in Andalusien. 814 Ölmühlen produzierten während der Ernte 2012-2013 ca. 476.0000 Liter natives Olivenöl extra. Das entspricht ca. 80% der spanischen Gesamtproduktion.

Eine der 814 Ölmühlen liegt in Ventas de Huelma ca. 30 km von Granada entfernt. Hier werden von den sympathischen Geschwistern Paola und Juande García Olivenöle von Weltklasse produziert. Nämlich OMED Picual, OMED Arbequina und OMED Bio Hojiblanca.

Juande ist für die Produktion der feinen OMED Olivenöle verantwortlich und Paola für die weltweite Vermarktung. Bevor die Geschwister die Ölmühle im Jahre 2005 übernahmen, war das Unternehmen bereits mit hochwertigen Olivenölen am Markt etabliert, jedoch noch weit von der heutigen Perfektion entfernt. Durch konsequente Arbeit, ständige Optimierung und einem Hang zum Perfektionismus ist es Paola und Juande gelungen Olivenöle zu produzieren, die auch den kritischten Gaumen überzeugen konnten.

Aber der Weg dahin war steinig in Andalusien. In den letzten Jahren und insbesondere im Jahre 2017 war die Ernte in Andalusien aufrgrund extremer Klimabedingungen ausgesprochen schlecht. Die ständige Sonne macht den Olivenbäumen und seinen Früchten schwer zu schaffen. Wer hier zu lange auf den Regen wartet, wird vertrocknete Oliven ernten müssen, die wenig Öl ergeben und Fehlnoten im Geschmack aufweisen. Hat man keinen Zugang zu anderen Bewässerungsarten, steht man als Produzent ganz schnell am Rande seiner Existenz. Viele Hersteller sind aus diesem Grund gezwungen ihr ungenießbares Olivenöl an die Industrie zu verkaufen. Dort werden dem Olivenöl mit Hilfe von Chemie alle Geschmacks-, Duft- und Inhaltstoffe entnommen und das Öl kommt charakterlos in viele Supermarktregale. Das ist zwar keine appetitliche, jedoch legale Lösung, um als Olivenlieferant, trotz miserabler Ernte, seinen Lebensunterhalt finanzieren zu können.

Paola und Juande haben mit Ihren Olivenbäumen von OMED Glück im Unglück. Sie profitieren von den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada, welche die Region mit Wasser versorgt. Sierra Nevada - Wasserlieferant für die Olivenhaine von OMEDUm der Sonne zu trotzen, hat Juande mit viel Aufwand ein unterirdisches Bewässerungssystem installiert, damit die Bäume nicht unter Trockenstress leiden müssen. Juande ist von Qualität besessen und mit seinen 32 Jahren ein echtes Talent in der Branche. Er ist penibel in allen Produktionsschritten und feilt an jeder Schraube bis das Olivenöl OMED perfekt ist. Während Kollegen aus der Nachbarschaft gelegentlich ein Witzchen über ihn und seinen Perfektionismus machten, gab ihm der internationale Erfolg der letzten Jahre Recht. Das native Olivenöl extra OMED Picual hat in den letzten Jahren über 37 internationale Auszeichnungen erhalten. Davon 7 Mal den Feinschmecker Olio Award und ein Mal die Testsieger Auszeichnung der Stiftung Warentest. Das native Olivenöl extra Arbequina hat über 17 Auszeichnungen erhalten. Zuletzt hat die Firma für OMED den spanischen Staatspreis für Olivenöl gewonnen.

Es zahlt sich eben aus, dass Juande García darauf beharrt, die Oliven bei kühlen Temperaturen in der Nacht zu ernten und den Erntezeitpunkt auf Oktober zu legen, während viele andalusische Kollegen ihre Oliven erst im Dezember ernten.Juande García bei der Olivenkontrolle

Doch wie bei allem gibt es einen Haken: Diese Art zu produzieren ist teuer! Der Ölertrag fällt während der Oktoberernte wesentlich geringer aus als während der Dezemberernte. Daher haben Qualitätsöle wie OMED Picual und Arbequina ihren Preis. Doch mit dem Genuss, ins richtige Verhältnis gesetzt, ist das Öl von Juande und Paola preiswert und ein unfassbarer Hit am Gaumen. 



Dieser Beitrag ist in Olivenöl Ratgeber gepostet

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